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Der Fußball ist eine Sportart, bei der sich Sportler immer wieder verletzen. Dabei können die Verletzungen schwerwiegender oder leichter sein. Während manche Verletzungen, wie z.B. ein Kreuzbandriss, eine monatelange Pause nach sich ziehen, ist bei leichteren Verletzungen eine Teilnahme am Trainingsbetrieb weiterhin bedingt möglich. Das Training muss also nicht komplett ausfallen. Dadurch kann ein Sportler seine Muskelkraft und seinen Fitnesslevel auch in Verletzungsphasen beibehalten.

Gesunde Muskulatur trainieren

Die Entscheidung darüber, ob das Training trotz Verletzung fortgesetzt werden soll, muss ein Arzt oder Physiotherapeut treffen. Sobald einer der Fachleute sein Okay gegeben hat, kann der Athlet Übungen für Körperregionen durchführen, die von der Verletzung nicht betroffen sind. Hat sich der Sportler beispielsweise an der Schulter oder am Oberkörper verletzt, kann er Übungen absolvieren, die auf die Beinmuskulatur ausgerichtet sind (Lunges, Squats …). Hat sich der Sportler am Bein verletzt, ist ein Training der Rumpf- und Schultermuskulatur möglich.

In unserem Videobeispiel war Maximilian mit dem Fuß umgeknickt, als er nach einem Sprung über eine Minihürde eine Berührung mit der nachfolgenden Minihürde hatte. Eine Ruptur des vorderen Außenbandes war die Folge. Trotz dieser Verletzung konnte Maxi am weiteren Trainingsbetrieb teilnehmen, allerdings mit gesonderten Aufgaben. Sein verletzter Fuß wurde von einem Physiotherapeuten durch einen Tape geschützt. Auch war er angewiesen, den verletzten Fuß nicht übermäßig zu belasten. Mit Ausnahme des betroffenen Fußes konnte er aber alle anderen Muskeln weiterhin selbständig trainieren. Anleitung dazu erhielt er auf einem Notizblatt, auf dem die Übungen vorgegeben waren. Ein zusätzlicher Nebeneffekt dieser Vorgehensweise: Die Eigenverantwortlichkeit des Torhüters für seinen Körper wird durch dieses selbständige Training gestärkt.

Mit der Mannschaft auf dem Platz trainieren

Weil alle Übungen auf dem Sportplatz durchgeführt werden konnten und nicht nur im Fitness-Studio, blieb zudem der Kontakt zu den Mitspielern erhalten. Außerdem kann der Trainer mit einem Kontrollblick beobachten, wie der Sportler arbeitet.

Um Muskeln effektiv zu trainieren, braucht es nicht viel an Materialien. Ein Resist-Band sowie ein TRX-Band, die an einem Tor oder sonstigem Pfosten befestigt werden, sind völlig ausreichend. Allerdings sollte bei den Resist-Bändern auf Qualität geachtet werden, weil ansonsten der Zugwiderstand zu gering ist oder der Endpunkt zu abrupt erreicht wird. Wir verwenden die Bänder der Firma Flexible Sports GmbH, die sich optimal für dieses Training eignen.

Im Folgenden zeigen wir euch anhand von Videos, wie ein Torhüter bei einer Fußverletzung mit Hilfe des Resist-Bandes die Schulter-, Arm-, Rumpf- und Gesäßmuskulatur sinnvoll und effektiv trainieren kann. Im Video weiter oben im Text seht ihr Maximilians Kräftigungsübungen mit dem TRX-Band.

  • Schulter und Arme kräftigen
  • Rotationsbewegung im Kniestand
  • Rotationsbewegung mit beiden Händen
  • Schulter und Rücken kräftigen
  • Oberschenkelrückseite kräftigen
  • Rudern für Rückenmuskulatur

Training

Artur Stopper

Artur Stopper

Über den Autor

Mit über 25 Jahren Erfahrung als Torwarttrainer weiß Artur, wie Torhüter ticken. Deshalb bevorzugt er Themen, die die Welt der Torhüter ausmachen: Vereinswechsel, Tiefschläge, Pechsträhnen, Höhenflüge, Emotionen, Ersatzbank, Halbgötter, Erfolge.

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