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  • Seit der Einführung der Viererabwehrkette ist der Torhüter sehr häufig 1 gegen 1 - Situationen ausgesetzt, denn die Mittelfeldspieler versuchen immer öfter, ihre Stürmer durch Pässe in die Zwischenräume der Abwehrkette in Position zu bringen. Gelingt dies, laufen die Stürmer meist allein auf den Torhüter zu. Deshalb muss sich jeder Torhüter auf diese zunehmende Spielsituation einstellen und eine für ihn angemessene Verhaltensstrategie finden.

    Doch wie soll der Torhüter in dieser Situation richtig agieren?

    Zunächst muss der Torhüter versuchen, eine optimale Position zum Schützen zu finden, um eine Chance in diesem Duell zu haben. Diese erreicht er am besten, wenn er dem Schützen schnell entgegenläuft und so möglichst nahe an den Gegner herankommt. Auf diese Weise kann er den Einschusswinkel des Stürmers verkleinern und sein Tor besser abdecken. Außerdem hat er die Chance, einen eventuell vom Stürmer zu weit vorgelegten Ball abzulaufen und dadurch einen Schuss zu verhindern.

    Hat er die nach seiner Meinung optimale Abwehrposition erreicht, ist es wichtig, dass der Torhüter ruhig im Gleichgewicht steht, also beide Füße gleichmäßig belastet, und das Verhalten des Stürmers beobachtet, um angemessen reagieren zu können. Auch im Spitzenfußball gibt es noch Torhüter, die sich zu schnell auf den Boden fallen lassen und so den Stürmer agieren lassen, sie selbst aber handlungsunfähig geworden sind. Der Stürmer kann dann in aller Ruhe den Torhüter umspielen oder den Ball auf der offenen Torhälfte ins Tor schieben. Deshalb sollte sich der Torhüter nur auf den Boden werfen, wenn er ganz sicher ist, dass er den Ball auch erreicht. Aus einem zweiten Grund ist es wichtig, dass der Torhüter nicht zu schnell auf den Boden liegt. Erkennt der Stürmer, dass er durch das gute Stellungsspiel des Torhüters nur schwer den Ball im Tor unterbringen kann, wird er versuchen, den Torhüter zu umspielen. Bleibt der Torhüter auf den Beinen, kann er durch Sidesteps den Laufweg des Gegners mitmachen und auf eine günstige Gelegenheit warten, den Ball zu blockieren oder zu ergattern. Geht ein Torhüter bereits frühzeitig zu Boden, beraubt er sich dieser Handlungsmöglichkeit. Um das Tor bei einer 1gegen1-Situation möglichst gut abdecken zu können, wählt der Torhüter eine tief gebeugte Position. Die Handflächen werden ebenfalls tief gehalten, sind offen und zeigen zum Ball, damit er dem Angreifer eine möglichst breite Körperfläche bietet.

    Worauf muss sich der Torhüter einstellen, wenn der Stürmer zum Schuss kommt?

    Goalguard hat für Euch über Jahre hinweg das Abschlusserhalten vieler Stürmer beobachtet und dieses in der folgenden Grafik dargestellt. Insgesamt wurden 446 1 gegen 1 - Situationen untersucht. Die Grafik zeigt, in welcher Höhe und in welchem prozentualen Verhältnis die Schüsse des Stürmers beim Torhüter ankommen, das heißt ob ein Stürmer den Ball eher bis Knie-, Hüft- oder Brusthöhe aufs Tor schießt oder sogar den Ball über den Torhüter hinweg spielt. Das Untersuchungsergebnis zeigt deutlich, dass die meisten Bälle in 1 gegen 1 - Situationen den Torhüter bis zur Kniehöhe erreichen (72,6 %). Nur ungefähr 10 % aller Bälle werden in Kopfhöhe bzw. Überkopf auf dem Torwart gespielt, so dass der Torwart in seiner Abwehrhaltung den oberen Bereich eher vernachlässigen kann und sich vor allem auf flache Bälle einstellen sollte. Allerdings muss er auch damit rechnen, dass ihn der gegnerische Spieler umspielen möchte, was in 17 % aller von mir untersuchten 1:1-Situationen der Fall war.

    Welche Folgerungen ergeben sich aus diesen Untersuchungsergebnissen?

    Legt man dieses Ergebnis zu Grunde, ergibt sich die Vermutung, dass es in 1 gegen 1 - Situationen wohl besser ist, wenn der Torwart aus einer tiefen Grundposition heraus sich darauf konzentriert, den Ball eventuell mit dem Fuß abwehren zu können. Er muss also eine Grundstellung einnehmen, die ihm erlaubt, auf den Beinen beweglich zu bleiben. Beobachtet man das Torhüterverhalten im Spitzenfußball, so kann man feststellen, dass immer mehr Torhüter in dieser Situation zur Fußabwehr übergehen. Der Grund dafür ist sicherlich, dass der Torhüter bei einer Fußabwehr schneller reagieren kann, als wenn er bei der Abwehr mit der Hand zuerst seinen Oberkörper seitlich „verdrehen“ müsste. Der Nachteil bei einer Fußabwehr liegt darin, dass der Torhüter im Gegensatz zur Handabwehr keine Chance hat, den Ball festzuhalten, sondern ihn nur zur Seite oder im schlechteren Fall nach vorne abprallen lassen kann. Trotzdem rate ich Torhütern aufgrund meiner Untersuchungsergebnisse eher dazu, auf eine Fußabwehr zu spekulieren, weil der Weg zum Ball und somit auch die Reaktionszeit meist kürzer sind und deshalb die Chance meiner Meinung nach größer ist, den Ball abzuwehren.

    TorwartspielAnalyse

    Artur Stopper

    Artur Stopper

    Über den Autor

    Mit über 25 Jahren Erfahrung als Torwarttrainer weiß Artur, wie Torhüter ticken. Deshalb bevorzugt er Themen, die die Welt der Torhüter ausmachen: Vereinswechsel, Tiefschläge, Pechsträhnen, Höhenflüge, Emotionen, Ersatzbank, Halbgötter, Erfolge.

  • Die Situation als solche ist jedem Torhüter vertraut. Ein gegnerischer Spieler läuft, nachdem er die Verteidiger abgeschüttelt hat, mehr oder weniger unbedrängt auf den Torhüter zu. Es kommt zu einer sogenannten 1 gegen 1 - Situation. Meist ist es ein Steckball, der diese Situation ausgelöst hat. Aber auch Flugbälle über die Abwehrkette hinweg oder ein gewonnener Zweikampf können ein solche Lage heraufbeschwören. Innerhalb einer äußerst kurzen Zeitspanne muss der Torhüter entscheiden, wie er sich in dieser Aktion am besten verhält, um den gegnerischen Stürmer am Torerfolg zu hindern. Sekundenschnell rasen ihm verschiedene Gedanken durch den Kopf: Kann ich den Ball noch ablaufen und klären, bevor er zur Gefahr wird? Wenn nicht, wie weit soll ich dem Angreifer entgegenlaufen? Habe ich vielleicht sogar eine bessere Position für mich, wenn ich in Tornähe bleibe? Wie positioniere ich mich am besten und welche Technik soll ich zur Abwehr des Balles anwenden? Möglicherweise können auch noch seine Mitspieler in den Ablauf eingreifen, seine Entscheidung ist also zusätzlich abhängig von der Positionierung seiner Mitspieler.

    Über all diese verschiedenen Fragen muss der Torhüter in der Situation in Sekundenschnelle entscheiden. Doch ist er in dieser Sachlage allein seinem Bauchgefühl und seiner Wahrnehmung ausgesetzt oder gibt es Hilfen und Orientierungspunkte, die dem Torhüter in dieser Situation helfen, möglichst schnell die richtige Entscheidung zu treffen und die Aktion damit erfolgreich zu bewältigen?

    Sven Höh, Torwarttrainer bei den Profis des Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, hat in einem Onlinevortrag der ProKeeper Akademie taktische Prinzipien vorgestellt, die dem Torhüter bei seiner Entscheidungsfindung helfen sollen. Nach seiner Ansicht ist das Verhalten des Torhüters vor allem von der Distanz zum Schützen abhängig. Um dem Torhüter hilfreiche Verhaltensprinzipien an die Hand zu geben, hat Höh die 1 gegen 1 - Situation in drei Distanzzonen unterteilt, die in der folgenden Grafik dargestellt sind:

    Distanzen

    In früheren Zeiten war vor allem die Verkürzung des Winkels das allgemein übliche Verhaltensprinzip in der 1 gegen 1 - Situation. Der Torhüter sollte dem Ballführenden möglichst im Vollsprint entgegen spurten, um so die mögliche “Trefferfläche” des Tores zu verkleinern. Inzwischen hat ein Umdenken stattgefunden. Die Erkenntnis hat sich durchgesetzt, dass sich ein Torhüter je nach Distanz zum Schützen anders positionieren und verhalten muss. Neben dem gewohnten Prinzip der virtuellen Verkleinerung des Tores rückt ein weiterer Aspekt in den Fokus, nämlich die Vergrößerung der Reaktionszeit bei größerem Abstand. D.h. je größer der Torhüter den Abstand zum Schützen hält, umso mehr Zeit gewinnt er, auf den Schuss des Angreifers reagieren zu können. Abhängig von der Distanz muss der Torhüter aber auch seine entsprechend Technik anpassen. Anders ausgedrückt: Jede Distanz verlangt andere Techniken und athletische Voraussetzungen. Wie sich der Torhüter in der jeweiligen Distanz taktisch und technisch richtig verhält, erklären wir euch in Kürze in nachfolgenden Artikeln.

    Torwartspiel

    Artur Stopper

    Artur Stopper

    Über den Autor

    Mit über 25 Jahren Erfahrung als Torwarttrainer weiß Artur, wie Torhüter ticken. Deshalb bevorzugt er Themen, die die Welt der Torhüter ausmachen: Vereinswechsel, Tiefschläge, Pechsträhnen, Höhenflüge, Emotionen, Ersatzbank, Halbgötter, Erfolge.

  • Wie Untersuchungen gezeigt haben, muss ein Torhüter in der Regel pro Spiel zwei bis drei 1 gegen 1 - Situationen bewältigen. Deshalb braucht der Torhüter Handlungsstrategien, wie er sich am besten verhalten soll, damit er diese Spielsituation erfolgreich bewältigt. Wie wir bereits im Artikel „Die Distanz bestimmt das Torhüterverhalten“ gezeigt haben, hängt sein Verhalten vor allem von dem Abstand zum Schützen ab. Wenn es ihm gelingt, nahe an den Schützen heranzurücken, muss er sich für eine Option entscheiden, die in der Nahdistanz möglich ist. Von der Nahdistanz spricht man bei einer Entfernung von 0 – 3 m zwischen dem Torhüter und dem Schützen. Genau genommen muss man dabei 0 m ausschließen, denn in diesem Fall würde der Torhüter die Technik des Ballangriffs wählen, weil er bereits vor dem Schützen am Ball wäre.

    Wenn es der Torhüter schafft, bis in eine solch nahe Distanz an den Stürmer heranzurücken, geht es für ihn darum, eine minimale Trefferfläche für den Stürmer zu erzeugen. Die geeignete Lösung dafür ist der Block. Der Torhüter hat dabei die Wahl zwischen einem dynamischen oder durchgeschobenen Block oder dem statischen Block.

    Die folgende Grafik veranschaulicht, warum die Nahdistanz in der 1gegen1-Situation für den Torhüter eine günstige Position ist.

    Winkel in der Nahdistanz

    Die Grafik macht deutlich: Je näher der Torwart am Ball ist, desto mehr Torfläche kann er abdecken. Denn mit jedem Schritt, den er näher an den Torhüter heranrückt, werden die Räume seitlich für den Schützen kleiner. Am günstigsten ist also für den Torhüter, wenn er möglichst nahe an den Gegner herankommt und mit einem Block den Torabschluss des Gegners verhindert. So hat es der Schütze äußerst schwer, den Ball am Torhüter vorbeizulegen oder über ihn hinwegzuheben.

    Voraussetzung ist eine gute Startposition

    Die wichtigste Voraussetzung, um überhaupt in den Block zu kommen, ist für Sven Höh eine gute Startposition. Für den FCK-Torwarttrainer ist die optimale Positionierung vor einer Entscheidung eine mittlere Distanz zwischen der Nah- und Reaktionsdistanz. Aus dieser Ausgangsposition heraus kann der Torhüter je nach Situation entscheiden, ob er den Stürmer in einer Vorwärtsbewegung angreift oder sich eher fallen lässt, um mehr Reaktionszeit zu gewinnen.

    Der richtige Impuls nach vorne

    Oft kann man in Spielen beobachten, dass sich der Torhüter noch im Moment des Schusses nach vorne bewegt. Zweifelsohne hat er dann den falschen Zeitpunkt gewählt. Er ist zu spät dran und kann die Situation nicht bewusst kontrollieren. Der Impuls nach vorne muss daher im richtigen Moment erfolgen und der Torhüter muss rechtzeitig in die Grundstellung und Balance kommen. „Wichtig ist in die Nahdistanz zu kommen, wenn der Ball als Pass unterwegs ist oder wenn der Stürmer den Ball noch einmal mitnimmt“, nennt Sven Höh als den richtigen Zeitpunkt. Wenn der Stürmer also statt eines Schusses den Ball beim Erstkontakt noch einmal nach vorne mitnimmt, ist das der Impuls für den Torhüter, in höchstmöglichen Tempo den Ball anzugreifen.

    Der technische Ablauf und die richtige Fußwahl

    Wie bereits erwähnt, stehen dem Torhüter bei einer 1gegen1-Situation in der Nahdistanz verschiedene Techniken zur Verfügung. Allen gemeinsam ist, dass „der Oberkörper aufrecht und nach vorne gebeugt, maximal groß und nicht weggedreht“ sein soll. Die Arme befinden sich leicht gebeugt über den Beinen, um einen über den Körper gechipten Ball oder einen neben den Körper geschossenen mit einem Handreflex noch halten oder ablenken zu können. Oft kann man beobachten, dass der Stürmer den Ball flach knapp am Körper vorbei oder durch die Beine des Torhüters spielt, weil der Keeper nicht mehr rechtzeitig den Raum unter ihm schließen konnte. Sven Höh hat zur besseren Lösung dieser Situation einen Rat bereit. Nach seiner Meinung ist es oftmals besser, auf einen halben Meter mehr an Nähe zum Schützen zu verzichten und stattdessen durch eine frühzeitigere gute Position besser den Raum nach unten zu schließen.

    Und noch etwas muss der Torhüter in der Aktion beachten, nämlich die richtige Fußwahl. Beim Schuss des Angreifers ist immer das gegenüberliegende Bein das Blockbein, während das andere Bein das lange Blockbein bildet. Anders ausgedrückt: Schießt der Schütze mit dem linken Fuß, ist das rechte Bein im 90°-Winkel angestellt, das Knie des linken Beines zeigt hingegen in Richtung Boden und schließt die Mitte.

    Mit einem Block verfolgt der Torhüter ein klares Ziel. Er will sich vom Angreifer durch eine möglichst breite Körperfläche anschießen lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht der Torhüter zwei weitere Voraussetzungen. Zum einen benötigt er eine gute Körperstabilität, um in der Situation nicht nach hinten wegzukippen. Mindestens so wichtig ist aber auch eine gute Beweglichkeit. Besonders im langen Block, der einer Spagat ähnlichen Bewegung gleicht, wird evident, wir mobil der Torhüter vor allem im Adduktorenbereich sein muss, um die 1gegen1-Situation mit dieser Technik erfolgreich zu bewältigen. Bringt er diese Beweglichkeit nicht mit, muss sich der Torwarttrainer überlegen, ob der lange Block überhaupt eine geeignete Technik für seinen Torhüter ist.

    Torwartspiel

    Artur Stopper

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  • Wie bereits im ersten Artikel der Reihe zum Verhalten in der 1 gegen 1 - Situation dargestellt, unterscheidet Sven Höh zwischen Nahdistanz, der Red-Zone und der Reaktionsdistanz. Von Reaktionsdistanz redet er, wenn der Abstand des Torhüters zum Schützen mindestens fünf Meter oder mehr beträgt. Der Begriff beruht auf der Erkenntnis, dass dem Torhüter mehr Reaktionszeit zur Verfügung steht, je größer die Entfernung zwischen Schütze und Torhüter ist. Der Nachteil: Für den Schützen wird das Tor größer, wenn der Keeper mehr Abstand hält. Trotzdem bringt die Reaktionsdistanz einige Vorteile für den Torhüter, wenn er seine Position zum Schützen und seine Technik entsprechend anpasst.

    Winkel in der Nahdistanz

    Worauf muss der Torhüter in der Reaktionsdistanz achten?

    Machen wir uns zunächst noch einmal mit Hilfe der Grafik die Ausgangssituation für den Torhüter klar. Der Schütze befindet sich ca. 16 m vor dem Tor. Nicht wenige Torhüter entscheiden sich in dieser Situation dafür, dem Schützen im Vollspeed entgegenzulaufen, um so die Torfläche zu verkleinern. Wie aus der Grafik ersichtlich, gelingt ihm dies bei einem Abstand von 5 m oder mehr zum Schützen aber nur bedingt. Zu groß sind die Abstände neben dem Torhüter, als dass er sie in dieser kurzen Distanz zum Schützen sein Tor verteidigen kann. Die bessere Entscheidung wäre hier, Distanz zum Schützen zu halten und in Tornähe zu bleiben. Warum? Durch den größeren Abstand zum Schützen vergrößert der Torhüter zwar seine Torfläche, gewinnt aber dafür mehr Reaktionszeit. Statt mit Entgegenkommen und einer breiten Körperhaltung sein Tor klein zu halten, vertraut er in der sogenannten Reaktionsdistanz darauf, dass er auf den Schuss des Angreifers reagieren und durch einen möglichen Abdruck zum Ball sein Tor besser verteidigen kann.

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  • Zwischen der Nahdistanz und der Reaktionsdistanz befindet sich eine Zone, die für den Torhüter die ungünstigste Zone ist. Beim DFB wird sie als Red-Zone bezeichnet. Die Farbe rot signalisiert bereits den besonderen Gefahrenbereich. Noch deutlicher kommt diese für den Torhüter schwierige Distanz in Begriff zum Ausdruck, den die Engländer für diese Zone gefunden haben. Sie nennen sie die „ugly-zone“, was übersetzt die schmutzige Zone bedeutet. Mit diesem Begriff wird die Distanz von 3 bis 5 m zwischen Ball und Torhüter bezeichnet. Aber warum ist diese Zone so schwierig für den Torhüter?

    Die für den Torhüter schwierige Distanz

    Sven Höh, Torwarttrainer beim 1. FC Kaiserslautern, hat in Verbindung mit dem DFB alle Tore der Champions League untersucht. Seine Erkenntnis: Speziell die Red-Zone ist der für den Torhüter ungünstigste Bereich, aus dieser Distanz heraus fielen die meisten Tore.

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  • Ein Torhüter muss in einem Spiel immer wieder Entscheidungen treffen. Dazu gehören auch 1gegen1-Situationen. Um sich richtig zu entscheiden, muss der Torhüter zunächst die Spielsituation bestmöglichst bewerten. Im optimalen Fall erkennt er, ob und wann er eine Chance hat, den Ball zu erreichen, ob er in die Nahdistanz kommt und ob er möglicherweise technische, taktische oder mentale Schwächen des Angreifers für sich nutzen kann. In der Spielsituation darf er sich aber nicht nur auf sich selbst und den Ball konzentrieren, sondern muss zugleich das Verhalten seiner Mitspieler im Auge behalten, denn seine Entscheidung ist auch von der Positionierung seiner Mitspieler abhängig.

    Für Sven Höh, inzwischen Torwarttrainer bei den Profis des Hamburger SV, ist entscheidend, eine „Drucksituation für den Stürmer herzustellen“. Diese kann vom Torhüter selbst, aber auch von Mitspielern hergestellt werden. Sie ist aber ausschlaggebend für das Verhalten des Keepers, das sich danach richtet, wer diese Drucksituation herstellt.

    Um Druck auf den Stürmer auszuüben, stehen dem Torhüter und seinen Mitspielern nach Ansicht von Sven Höh zwei Optionen zur Verfügung: Abschlussdruck oder Präzisionsdruck. Diesen Abschluss- oder Präzisionsdruck kann der Torhüter zusammen mit seinen Mitspielern gemeinsam auf den Stürmer ausüben oder jeder für sich allein. Anders ausgedrückt: Je nach Spielsituation muss der Torhüter entscheiden, ob er selbst Abschlussdruck oder Präzisionsdruck beim Angreifer erzeugen kann oder im optimalen Fall im Zusammenspiel mit seinen Mitspielern.

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