Loading Part 1 Loading Part 2 Loading Part 3

Login

GoalGuardGoalGuard Steady Status

Videolisten erstellen

Borussia Mönchengladbach war vor der abgelaufenen Saison 2021/22 mit großen Erwartungen in die neue Spielzeit gegangen. Schließlich hatte man in der Saison zuvor den achten Tabellenplatz belegt, in der Spielzeit davor sogar den vierten. Einige hatten schon die Erwartungen in Richtung Champions League, denn schließlich konnte der Verein den Kader überwiegend weiter an sich binden. Doch bekanntlich kames ganz anders. Zeitweise war das Team nicht mehr weit von einem Abstiegsplatz schlimmste Abstiegsszenarien machten bereits die Runde. Der Rücktritt von Sportdirektor Max Eberl, der nach 23 Jahren Tätigkeit für die „Fohlen“ seine Arbeit unerwartet beendete, tat ein Übriges. Letztendlich konnte sich die Borussia am Saisonende noch auf den 10. Tabellenplatz retten.

Diese sportliche Havarie wollen die Verantwortlichen des Klubs in der kommenden Saison möglichst vermeiden. Mit Daniel Farke verpflichteten die Gladbacher einen Trainer, der Premier-League-Erfahrung mitbringt und die Mannschaft wieder in erfolgreiche Fahrwasser zurückkatapultieren soll. Im Moment bereitet sich die Mannschaft in Rottach-Egern am Tegernsee in einem einwöchigen Trainingslager auf hoffentlich bessere Zeiten vor.

Goalguard hat am Donnerstag für euch die Trainingseinheit von Torwarttrainer Fabian Otte mit Stammtorhüter Yann Sommer, Tobias Sippel, Moritz Nicolas und Nachwuchstorhüter Jan Jakob Olschowski beobachtet. Da der Schweizer Nationaltorhüter erstmals nach seinem Urlaub wieder auf dem Trainingsplatz war, war im ersten Teil des Trainings vor allem die Aktivierung technischer Abläufe auf der Trainingsinhalt. Der Torhüter, der passierte, absolvierte Einbeinsprünge gegen den Widerstand des Resistbandes. Daran schlossen sich Übungen zur Raumverteidigung an, beiden denen Fabian Otte mit optischen Zeichen (Vier-Farben-Handschuhe, eigene Position) arbeitete, um bereits vor der Flanke die Wahrnehmung des Torraumes zu schulen. Wenn die Torhüter die Flanke abgefangen hatten, waren zwei Kleintore Ziel des Abwurfes, um den zielgenauen Abwurf zu schulen. Abschließend waren flach und scharf von außen vor das Tor geschlagene Bälle der Übungsschwerpunkt. Dabei übernahm immer abwechselnd einer der Torhüter die Position des Verteidigers, um die Aktion möglichst spielnah zu trainieren. Zuletzt waren die Torhüter in Spielformen der Mannschaft integriert.

Fotostrecke1. BundesligaBorussia Mönchengladbach

Artur Stopper

Artur Stopper

Über den Autor

Mit über 25 Jahren Erfahrung als Torwarttrainer weiß Artur, wie Torhüter ticken. Deshalb bevorzugt er Themen, die die Welt der Torhüter ausmachen: Vereinswechsel, Tiefschläge, Pechsträhnen, Höhenflüge, Emotionen, Ersatzbank, Halbgötter, Erfolge.

Ähnliche Inhalte